Schnuppertag für Grundschüler 2015

Eine aufregende und spannende Zeit erleben momentan Schülerinnen und Schüler der vierten Klassen und ihre Eltern. Denn im März steht die Entscheidung an, an welcher Schule die Schullaufbahn ab September fortgesetzt werden soll. Und das ist oft gar nicht so einfach: Welcher Schultyp ist der richtige für mein Kind? An welcher Schule wird es sich wohlfühlen? Um hier eine gute Entscheidung treffen zu können, braucht es nicht nur den aufmerksamen Blick auf das eigene Kind, sondern auch gute und fundierte Informationen über Anforderungen, Möglichkeiten und Chancen der einzelnen Schulen. Zu diesem Zweck hatte das Bildungszentrum Walldürn den diesjährigen Schnuppertag mit einem „doppelten Programm“ gestaltet: Mit einem aktiven Rundlauf der Viertklässler durch verschiedene Fächer und mit einer fundierten Informationsveranstaltung über die Profile von Realschule und Werkrealschule für die Eltern.

Realschulrektor Patrick Schmid und der Schulleiter der Werkrealschule Wolfgang Kögel freuten sich, die gespannten Viertklässler und ihre Eltern begrüßen zu können. Gemeinsam stellten sie das Programm für diesen Nachmittag vor: die Grundschüler durften – betreut durch engagierte Zehntklässler - in kleinen Gruppen die Schulhäuser, Fachräume und auch einzelne Fächer in einem Stationenlauf kennenlernen, während für die Eltern sachliche Informationen im Vordergrund standen. Beratungslehrerin Frau Bernhardt und die Hauptfachlehrerinnen Ballweg (Werkrealschule), Bundschuh, Dörr und Stätzler (Realschule) stellten jeweils ihren Schultyp und die Anforderungen der Fächer dar.

 

Hierbei wurde deutlich, dass die Auerberg-Werkrealschule und die Konrad-von-Dürn-Realschule eben zwei selbständige und unabhängige Vertreter des jeweiligen Schultyps sind, die sich deshalb nicht nur im Fächerkanon mit drei oder fünf Hauptfächern, in der Stundenzahl oder in den Anforderungen an den Schüler, aber eben auch in den Unterstützungsmöglichkeiten bei Lernproblemen deutlich unterscheiden. Ziel dieses Informationsblocks war es, den Eltern die anstehende Entscheidung bei der Wahl des Schultyps zu erleichtern, denn zu berücksichtigen sind nicht nur die Noten, die ja Hinweis auf entsprechendes Vorwissen sein können, sondern auch wie diese erreicht wurden bzw. wie das Lern- und Arbeitsverhalten des Kindes aussieht. Wägt man dies in der Entscheidungsfindung mit ab, kann man eine spätere Über- oder Unterforderung des Kindes vermeiden.

Während die Eltern anschließend noch Gelegenheit hatten, sich einen Eindruck von Lernmaterialien oder Klassenzimmern zu machen oder das persönliche Gespräch mit den Schulleitern bzw. Lehrern zu suchen, waren die Grundschüler auf einer abwechslungsreichen Entdeckungstour durch die Schulhäuser unterwegs: Durch Schmirgeln und Schleifen formten sie in Technik bei Frau Berlinger Kreisel aus Holz, marmorierten begeistert unter Anleitung von Frau Pföhler in Technischem Werken Deko-Kugeln und bastelten 3-D-Blumen oder bedruckten bei Frau Monsch im PC-Raum ihre individuellen Namensschilder.

Spannend war natürlich der Kriminalfall, den sie bei Herrn Bartwicki durch Farbchromatographie lösten und dabei die Entdeckung machten, dass Schwarz ein Farbgemisch ist. In Physik bei Frau Eckel durften sie mit verschiedenen Linsen und Prismen Licht in seine Bestandteile zerlegen, während Herr Wesch mit dem Blick ins Mikroskop oder dem Umgang mit Modellen wie Torso, Skelett oder Schädeln den biologischen Part des Fächerverbundes Naturwissenschaftliches Arbeiten verdeutlichte. Ganzheitlich gefragt waren die Kinder auch bei Herrn Hess, der sie zum Tanzen mit „Patta Patta“ animierte.

An allen Stationen unterstützten Schüler der jeweiligen Schule ihre Lehrer, so dass die Grundschüler nicht nur ungezwungen alle Fragen loswerden, sondern auch spüren konnten, wie wohl sich diese an der Auerberg-Werkrealschule und an der Konrad-von-Dürn-Realschule fühlen.

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