16.000,-- Euro Marke überschritten Besuch der Generaloberin Schwester Gaspara und Schwester Theonesta

Tansania-Projekt

 

In diesen Tagen erhielt die Auerberg-Werkrealschule Walldürn hohen Besuch: die Generaloberin der Missionsbenediktinerinnen Schwester Gaspara und Schwester Theonesta machten auf ihrer Deutschlandreise Station in der Schule, um für das Bestehen einer Patenschaft der damaligen Hauptschule, jetzt Auerberg - Werkrealschule Walldürn mit der Missionsstation der Benediktiner aus Münsterschwarzach, „Kwamndola“ in Tansania, Ostafrika seit Januar 1985 zu danken.

Initiator der Patenschaft war der Walldürner H. Claus Hamberger mit seiner Frau Rosi, der aus eigener Erfahrung und Anschauung durch seine vielen ehrenamtlichen Arbeitseinsätze in diesem Missionsgebiet die Überzeugung gewann, dass es nur mit Hilfe und Ausdauer vieler gelingen kann, dass die wirtschaftlichen und sozialen Notstände im dortigen Gebiet allmählich gelindert und langfristig verbessert werden kann.

Herr und Frau Hamberger wandten sich 1984 an den damaligen Rektor Gunter Spannagel. In der Hauptschule engagierte sich seit Januar 1985 der damalige Konrektor Bruno Schmidt für die Schwesternstation in Kwamndolwa, unterstützt von Pater Burghard, der auch die Walldürner Schüler/innen einmal selbst besuchte und sie über seine Arbeit in der Mission informierte.

Heute hält Anton Fach, der Vorsitzender des Fördervereins „Missionsarbeit“ mit aktuellen Informationen die unterstützenden Schulen über das Missionsgebiet und die verschiedenen Entwicklungsprojekte auf dem Laufenden.

Die Summe von über 16.000 €, die in den zurückliegenden 28 Jahren gespendet wurden, ergab sich aus den vielfältigsten Schulprojekten.

Seit September 1994 hat Ute Pföhler die Verantwortung für das Spendenprojekt an der Schule übernommen.

Mit unermüdlichem Eifer und zahlreichen Aktionen gelingt es ihr seither, regelmäßig Geldbeträge an das Kloster „Kwamndola“  in Tansania zu überweisen.

Obwohl  in Tansania Schulgebühren gezahlt werden müssen, sind die Schulklassen auf dem Land zum Teil so überfüllt, dass manchmal über hundert Schüler von einem Lehrer in einem Klassenraum gleichzeitig unterrichtet werden. Zudem müssen sich die Eltern an den Kosten für Verpflegung, Transport und Schuluniform beteiligen. Dieses Geld wird meist auch für Mobiliar, Hefte und Kreide verwendet, auch das Nötigste ist in den Schulen oft nicht vorhanden. Zudem müssen die Eltern meist die Schulbücher finanzieren. Vor allem auf dem Land kommt es deswegen nicht selten vor, dass manche Kinder gar nicht zur Schule gehen.    

Das „Sister‘s Convent Kwamndola“ konnte Dank der Unterstützung mehrerer Schulen und verschiedener Aktionen, beispielsweise der „Hungermarschaktion “Wandern für die Andern“, eine Sekundarschule, einen Kindergarten und ein Gesundheitszentrum aufbauen und erhalten.

Glücklich und stolz sind die Schwestern des Klosters, dass aus den Reihen der Schülerinnen schon zahlreiche Kindergärtnerinnen, Lehrerinnen, Krankenschwestern und sogar Ärztinnen hervorgegangen sind.

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok