Informativer und erlebnisreicher Schnupperabend am Bildungszentrum Walldürn

Walldürn. Schon in sechs Monaten werden die Viertklässler ihren ersten Schultag an den weiterführenden Schulen haben, noch im März finden jeweils die Anmeldungen statt und entsprechend beschäftigt viele Eltern die Frage, welche Schule den Fähigkeiten, Neigungen, Stärken und Schwächen des eigenen Kindes am besten entspricht. Um hier bessere Grundlagen für eine verantwortungsvolle Entscheidung zu schaffen, lud das Bildungszentrum Walldürn interessierte Eltern und Kinder der diesjährigen Grundschulabschlussklassen zu einem gemeinsamen Schnupperabend ein. Während die Viertklässler – betreut von engagierten Zehntklässlern - in verschiedene Fächer schnuppern und sich aktiv ausprobieren konnten, stellten die HauptfachlehrerInnen Ballweg (Werkrealschule), Bundschuh, Dörr und Reichert (Realschule) den jeweiligen Schultyp und die Anforderungen der Fächer vor.

 

Hierbei wurde deutlich, dass die Auerberg-Werkrealschule und die Konrad-von-Dürn-Realschule eben zwei selbständige und unabhängige Vertreter des jeweiligen Schultyps sind, die sich deshalb nicht nur im Fächerkanon, in der Stundenzahl oder in den Anforderungen an den Schüler, sondern eben auch in den Unterstützungsmöglichkeiten bei Lernproblemen deutlich unterscheiden. Um eine spätere Über- oder Unterforderung des Kindes und damit auch entsprechende Frustrationen und Konflikte zu vermeiden, sollten Eltern bei der Entscheidungsfindung nicht nur die Noten, die ja Hinweis auf entsprechendes Vorwissen sein können, berücksichtigen. Entscheidend ist auch, wie diese erreicht wurden bzw. wie das Lern- und Arbeitsverhalten des Kindes aussieht.

Anschließend hatten die Eltern noch Gelegenheit, sich einen Eindruck von Lernmaterialien oder Klassenzimmern zu machen oder in der von den Eltern der 5. Klassen organisierten Cafeteria ungezwungen das persönliche Gespräch mit Lehrern bzw. den Schulleitern der Auerberg-Werkrealschule, Herrn Kögel, und der Konrad-von-Dürn-Realschule, Herrn Schmid,  zu suchen. Währenddessen waren die Grundschüler auf einer abwechslungsreichen Entdeckungstour durch die Schulhäuser unterwegs: Durch Schmirgeln und Schleifen formten sie in Technik bei Frau Berlinger Kreisel aus Holz, marmorierten begeistert unter Anleitung von Frau Pföhler in Technischem Werken Deko-Kugeln und bastelten Filtertüten-Hasen oder bedruckten bei Frau Monsch im PC-Raum ihre individuellen Namensschilder.

Spannend war der Kriminalfall, den sie in Chemie bei Frau Gremminger durch Farbchromatographie lösten und dabei die Entdeckung machten, dass Schwarz ein Farbgemisch ist. In Physik bei Frau Eckel durften sie zu den Themen Licht/Optik und Elektrizität einfache Versuche machen, während Kreativität bei Frau Löffler in BK beim Materialdruck mit Federn gefragt war. Herr Heß lud zum Mittanzen zur Musik aus dem Film „Ice Age“ ein, was natürlich viel Spaß machte.

An allen Stationen unterstützten Schüler der jeweiligen Schule ihre Lehrer, so dass die Grundschüler nicht nur ungezwungen alle Fragen loswerden, sondern auch spüren konnten, wie wohl sich diese an der Auerberg-Werkrealschule und an der Konrad-von-Dürn-Realschule fühlen.

 

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